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Thema: Wassersport
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Regatta Mittelmeer : Deutsches Siegesfestival beim Maxi Yacht Rolex Cup
10.09.2005 21:25 (5535 x gelesen)

Deutsches Siegesfestival beim Maxi Yacht Rolex Cup

September 4 - 10, 2005 - Porto Cervo, Sardinia, ITA
Porto Cervo/Italien. Mit einem Bilderbuchtag bei fantastischen Segelbedingungen und drei deutschen Siegen endete am Sonnabend (10. September) der Maxi Yacht Rolex Cup 2005 auf Sardinien. Ein strahlend blauer Himmel, ruhige See und stetiger Wind aus Nordwest, der mit Geschwindigkeiten von 15 bis 20 Knoten blies, boten eine perfekte Kulisse.

Claus Peter Offen aus Hamburg nutzt sie mit seiner „Y3K”, um mit einem Tagessieg am letzten Tag noch die argentinische „Alexia” von der Spitze abzufangen. Otto Happels „Black Dragon” verteidigte Platz eins in der Racing-Division, und Günter Herz (ebenfalls Hamburg) siegte mit seiner „Allsmoke” in der Cruising-Klasse.

Die Crew Offen sicherte sich mit einer brillanten, fehlerfreien Vorführung im letzten Rennen mit seiner „Y3K” den Sieg in der Wally-Klasse des Maxi Yacht Rolex Cups vor dem punktgleichen Argentinier Alberto Roemmers mit der „Alexia”. In dieser fünften Wettfahrt lieferten sich die beiden Rivalen ein Match Race im AmericaÂ’s-Cup-Stil. Spannende Halsenmanöver und Luv-Kämpfe kennzeichneten dieses entscheidende Duell. Die „Y3K” mit AmericaÂ’s-Cup-Skipper Karol Jablonski an Bord gewann nicht nur nach berechneter Zeit. Mit 20 Sekunden Vorsprung war sie auch erstes Schiff im Ziel, vor der „Alexia”.

„Wir haben uns einen dramatischen Kampf Boot gegen Boot geliefert, vom Start bis ins Ziel”, schwärmte Eigner Offen, „wir waren nie weiter als 50 Meter von einander entfernt. Es war wirklich eng, und im Ziel hatten wir nur wenige Meter Vorsprung.” Den entscheidenden Schachzug beschrieb der Hamburger so: „Auf dem Weg zur letzten Regattatonne fuhren wir den günstigeren Kurs. So konnten wir uns innen an der ,AlexiaÂ’ vorbeischieben. Dann haben wir sofort auf die begünstigte Seite gewendet und uns über die ,AlexiaÂ’ gelegt.” Was den nächstjährigen Cup angeht, steht für Offen bereits fest: „Wir sind schon früher hier gesegelt, und wir kommen definitiv wieder.” Bei den Racern gewann die unter holländischer Flagge startende „Black Dragon” des deutschen Industriellen Otto Happel dank einer konstanten Serie mit zwei ersten und zwei zweiten Plätzen mit dem denkbar knappen Vorsprung von einem Punkt vor Roel Piepers „Favonius”. Für „Favonius” reichte es trotz des Sieges nach berechneter Zeit im Rennen am Sonnabend nicht zum Gesamtsieg. Henk van der Vaart, der holländische Skipper der „Black Dragon” kommentierte das letzte Rennen so: „Heute war ein großartiger Tag. Wir hatten einen angenehmen Wind, wenn auch nicht ganz so viel, wie vorhergesagt. Es war ein gutes Gefühl, die ,FavoniusÂ’ zu schlagen, die uns während der ganzen Serie dicht auf den Fersen blieb. Wir haben heute zwar kein Rennen Boot gegen Boot gesegelt. Aber wir haben sie nie aus den Augen verloren. Die Crew besteht aus einem Haufen guter Segler und wir waren schon öfter Rivalen.”
Hinter der „Black Dragon” liegt eine intensive Segelsaison. Zweifelsohne war der Maxi Yacht Rolex Cup ein Höhepunkt für die Crew. Skipper Van der Vaart zog ein rundum positives Fazit der vergangenen Woche: „Es gab tolle Rennen, wir waren erfolgreich und das Boot ist in einem Stück geblieben, was auch schon einen Erfolg darstellt. Unsere Crew hat fantastisch zusammengearbeitet. Die meisten Jungs waren auch beim vorherigen Rennen, dem Giraglia Rolex Cup, an Bord, und als Team werden wir immer besser.”

Die hochfavorisierte „Skandia” des Australiers Grant Wharington kam auf Platz drei der Gesamtwertung. Mangels eines Streichers, schlug bei ihr die Disqualifikation wegen Frühstarts im dritten Rennen voll zu Buche. Davon abgesehen demonstrierte die „Skandia” außergewöhnliche Power und Geschwindigkeit, vor allem angesichts der schwierigen Bedingungen des diesjährigen Maxi Yacht Rolex Cups. Im letzten Rennen kam die australische Yacht abermals als erstes Schiff ins Ziel. In der kombinierten Wertung der Cruising-Klassen hatte die unter britischer Flagge startende „Allsmoke” von Günter Herz aus Hamburg am Ende die Nase vorne. Sie machte damit den großen Erfolg für die deutschen Eigner komplett, die niemals zuvor beim Premiumevent des Segelsports soweit vorne landeten. Bei der Siegerehrung wurden die Gesamtsieger mit dem Maxi Yacht Rolex Cup sowie einer Armbanduhr Rolex Oyster Perpetual Submariner aus Stahl und Gold ausgezeichnet. Alle Klassen segelten zum Abschluss einer aufregenden Woche mit viel Wind und viel Materialbruch denselben 30-Seemeilen-Kurs, der die Wettbewerber zunächst zwang, gegen den Wind durch das schwierige Fahrwasser des Kanals innerhalb der La Maddalena Inselgruppe zu kreuzen. Weiter ging es um die Insel Spargi und zurück auf einem langen Vorwindkurs, der unter Gennaker gesegelt wurde. Das Rennen endete mit einem kurzen Sprint hoch am Wind zur Ziellinie vor Porto Cervo. Alle Boote durften bei fünf Wettfahrten ihr jeweils schlechtestes Ergebnis streichen, außer die Racer-Klasse, in der nur vier Rennen gesegelt wurden. In der A-Klasse der Cruiser setzte sich die „Unfurled” des Amerikaners Harry Macklowe durch. Trotz einer Disqualifikation reichte es zu einem Vorsprung von vier Punkten über Landsmann Arne Glimcher mit seiner eindrucksvollen brandneuen „Ghost”. Die „Viriella” des Italieners Vittorio Moretti segelte auf den dritten Platz in der Gesamtwertung.

Dank des Streicherergebnisses schlug sich die Disqualifikation der „Unfurled” vom Vortag, als es vor dem Start zu einer Kollision gekommen war, im Gesamtergebnis nicht nieder. Die internationale Jury hatte entschieden, dass „Unfurled” es versäumt hatte, rechtzeitig ein Ausweichmanöver einzuleiten, als klar wurde, dass das eigentlich ausweichpflichtige andere Boot nicht ausweichen würde. Die „Ghost” war an allen Tagen als erstes Schiff über die Ziellinie gefahren, aber wieder einmal setzte sich nach berechneter Zeit die Kontrahentin durch. Der Taktiker der „Unfurled”, der AmericaÂ’s-Cup-Veteran Mike Toppa, genoss den letzten Renntag: „Die Rennen heute waren fantastisch. Anders als an den vorherigen Tagen, hatten wir heute die für Porto Cervo typischen Bedingungen. Es war sonnig und windig und wir segelten an einem der schönsten Orte der Segelwelt. Wir hatten Spaß, und wir hatten Erfolg. Es gab auch keine Pannen wie am Vortag, so dass wir alle extrem zufrieden sind. Ich liebe es, hier zu segeln. Dies ist eines der besten Reviere der Welt und ich werde natürlich im nächsten Jahr wieder dabei sein. Absolut sicher!”

Für Arne Glimcher war der Maxi Yacht Rolex Cup das erste Rennen mit der „Ghost”: „Man weiß bei einem Boot nie woran man ist, bevor man sich nicht mit anderen gemessen hat. Daher bin ich jetzt sehr glücklich”, kommentierte der amerikanische Eigner. „Wir sind ein konservatives Rennen gesegelt. Die ,,GhostÂ’ ist neu, und daher wollten wir noch nicht zu sehr ans Limit gehen.” Die schwierigen Bedingungen der Rennwoche empfand Glimcher sogar als vorteilhaft: „Ich glaube, wir hatten tatsächlich Glück, dass wir so unstetes Wetter hatten. Ich segele sonst vor der Küste Neuenglands, und dort haben wir genau solches Wetter. Wir sind es gewöhnt, unter den verschiedensten Bedingungen zu segeln und haben uns hier richtiggehend zuhause gefühlt.” Das Ergebnis seines Debüts bewertete Glimcher so: „Ich bin sehr, sehr glücklich darüber, wie wir uns hier geschlagen haben. Wir werden im kommenden Jahr wieder dabei sein. Wir lieben Porto Cervo.”

In der B-Klasse der Cruiser gewann im Gesamtergebnis die ebenfalls brandneue italienische „Roma” von Eigner Filippo Faruffini mit zwei Punkten Vorsprung vor der britischen „Allsmoke”. Fabio Mangifestas „Charis”, die am Vortag wegen des Zwischenfalls mit der „Unfurled” nicht gestartet war, erreichte den dritten Platz der Gesamtwertung. „Roma” ist eine Fahrtenyacht im Kleide einer reinen Rennnyacht - die Coffegrinder können innerhalb kürzester Zeit abgebaut werden, und unter Deck gibt es sechs Kabinen mit fünf Bädern, Klimaanlage und jeglichem Komfort. Die Woche über überzeugte sie mit hohen Geschwindigkeiten und konstanten Leistungen. In ihrer Klasse kam sie an jedem Tag als erstes Schiff ins Ziel. Am letzten Tag wurde die italienische Yacht nach berechneter Zeit zweite, hinter „Allsmoke”. Vittorio Mariana, der Projektmanager und Design-Koordinator der von Farr gezeichneten „Roma” sagte: „Wir sind überglücklich, denn wir haben mit einer Yacht gewonnen, die erst Ende Juli vom Stapel gelaufen ist. Wir hatten wenig Zeit, uns auf dieses Event vorzubereiten, und trafen hier auf schwierige Bedingungen. Dabei mussten wir nur ganz kleinen Schäden hinnehmen, was beim Regattasegeln auf diesem Niveau üblich ist. Ich freue mich für die Mannschaft. Sie ist toll gesegelt, und wir haben sehr talentierte Segler an Bord, wie Ken Read oder Lorenzo Bortolotti. Sie haben verdient gewonnen.”

In der Kategorie „Spirit of Tradition” waren in diesem Jahr vier Yachten an den Start gegangen. Der amerikanische 180 Fuß lange Schoner „Adela” und die italienische 90-Fuß-Slup „Whitefin” lieferten sich einen spannenden Kampf um den Gesamtsieg nach berechneter Zeit. Am Ende war dem amerikanischen Gas- und Medien-Tycoon George Lindemann der Gesamtsieg unter den Klassikern sicher, mit dem knappen Vorsprung von einem Punkt vor dem italienischen Rivalen. Die holländische „Annagine” wurde Dritte. Die mit riesigen Segeln und einem enormen Geschwindigkeitspotenzial ausgestatte „Adela” überquerte in jeder Wettfahrt das Ziel als erstes Schiff.

Mehr Informationen zum Maxi Yacht Rolex Cup, Starterliste, tägliche Regattaberichte, Ergebnisse und hoch aufgelöste Fotos unter www.regattanews.com oder www.yccs.it.

ENDERGEBNISSE

Platz Bootsname Eigner Nation, R1/R2/R3/R4/R5/Punkte

R-Klasse
1. BLACK DRAGON Performance Yachting GBR, -/1/2/1/2/6.0
2. FAVONIUS Roel Pieper BVI, -/3/1/2/1/7.0
3. SKANDIA Grant Wharington AUS, -/2/7(OCS)/3/3/15.0

CRUISING DIVISION (Provisional Overall)

A-Klasse
1. UNFURLED Harry Macklowe USA, 1/1/1/(7)/1/4.0
2. GHOST Arne Glimcher USA, 2/2/(3)/1/3/8.0
3. VIRIELLA Vittorio Moretti ITA, 3/3/(DNF 7)/2/2/10.0

B-Klasse
1. ROMA Filippo Faruffini ITA, 1/1/2/(4)/2/6.0
2. ALLSMOKE Gunter Hertz GBR, 2/3/(DNF 10)/2/1/8.0
3. CHARIS Fabio Mangifesta ITA, 3/4/1/(DNS 10)/5/13.0

S-Klasse
1. ADELA George Lindemann USA, (3)/1/1/2/1/5.0
2. WHITEFIN Alfredo Canessa ITA, 1/2/2/1/(2)/6.0
3. ANNAGINE C.E. Van Asbeck NED, 2/3/3/3/(DNS 5)/11.0

W-Klasse
1. Y3K Claus Peter Offen GER, 3/1/(5)/1/1/6.0
2. ALEXIA Alberto Roemmers ARG, 1/2/1/2/(3)/6.0
3. TIKETITAN Galeazzo Pecori Giraldi ITA, 2/(DNF 13)/2/3/2/9.0

Quelle: regattanews.com


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