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Regatta Mittelmeer : Maxi Yacht Rolex Cup - Maxis bestehen noch einen Härtetest
09.09.2005 21:49 (5823 x gelesen)

Maxis bestehen noch einen Härtetest

Maxi Yacht Rolex Cup - Porto Cervo, Sardinia, ITA
Nach vier Tagen unsteten Wetters - mit Regen, Hagelschauern und Windgeschwindigkeiten von null bis 26 Knoten - präsentierte sich Porto Cervo endlich in seinen bekannten Farben. Am Freitag (9. September) blies der berüchtigte Mistral mit 25 Knoten aus Nordwest.

Die 36 verbliebenen Megayachten, die am Maxi Yacht Rolex Cup teilnehmen, standen vor einem Tag der Bewährung. Die erfahrenen Mannschaften gingen dabei bis ans Limit. Abermals hatten eine Reihe von Yachten Schäden an den Segeln zu verzeichnen. Am schlimmsten aber traf es die britische „Magic Carpet Squared”, deren Mast brach.

Einen Tag vor Rennende führt die „Unfurled” des Amerikaners Harry Macklowe in der Kategorie „Cruising A” mit fünf Punkten Vorsprung. Die „Roma” des Italieners Filipo Faruffini liegt in der Kategorie „Cruising B” acht Punkte voraus an der Spitze. Alberto Roemmers „Alexia” aus Argentinien führt die Wally-Klasse mit vier Punkten Vorsprung vor der Hamburger „Y3K” an, die nach einem Tagessieg nochmals ihren Anspruch auf den Gesamtsieg anmeldete. Die „Black Dragon” von Otto Happel liegt bei den Racern mit zwei Punkten vorne und in der Kategorie „Spirit of Tradition” hat Alfredo Canessas „Whitefin” aus Italien den Minimalvorsprung von einem Punkt.

Nachdem der Start zunächst wegen Windmangels verschoben werden musste - große dunkle Wolken über Porto Cervo ließen eine Seebrise gar nicht erst entstehen - konnte die Wettfahrtleitung um 13.30 Uhr bei leichtem Wind, der zunehmen sollte, den Startschuss geben. Die gesamte Flotte segelte den gleichen Kurs, der über 26 Seemeilen führte und die Teilnehmer von Porto Cervo auf eine lange Kreuz nordwärts zum Fels von Monaci führte. Anschließend ging es vor dem Wind nach Südwesten nach Secca Tre Monti und schließlich auf einen Vorwindkurs zur Mortoriotto Insel.

Beim ersten Start des Tages, mit einem unsteten Wind von drei bis vier Knoten, hinterließ „Alexia” einen starken Eindruck. Als einzige Yacht war sie am Pin End gestartet und hatte so freien Wind. Alle anderen Boote hatten sich für einen Start am Startschiff entschieden. Während „Alexia” und „Magic Carpet Squared” schon gut unterwegs waren, mühte sich der Rest der Flotte noch gegen die Dünung aus Südwest über die Startlinie. „Das waren nicht der Start und nicht die Starkreuz, die wir uns vorgestellt hatten”, meinte „Y3K”-Taktiker Thomas Jungblut.

Der Wind drehte dann etwas, und das Startschiff war nun klar bevorteilt. Die amerikanische „Ghost” ging den zweiten Start aggressiv an und drückte einige der Konkurrenten aus der Kategorie „Cruising A” von der Linie. Wenige Minuten vor dem Startschuss, kollidierte Harry Macklowes „Unfurled” mit der „Charis” des Italieners Fabio Mangifesta aus der Kategorie „Cruising B”. Wegen des Schadens am Rumpf verzichteten die Italiener auf einen Start. Die augenscheinlich unbeschädigte „Unfurled” musste um die Starttonne herum erneut über die Startlinie segeln - wegen des schwachen Windes mit quälend langsamer Geschwindigkeit. Erst als schon fast der dritte Start an der Reihe war, konnte die „Unfurled” endlich das Rennen aufnehmen. „Charis” hat bei der Wettfahrtleitung einen Antrag auf Wiedergutmachung gestellt, über den am Sonnabend entschieden werden soll.

Der dritte Start mit 14 Yachten aus den Kategorien „Cruising B” und „Racing” brachte am meisten Spannung und Action. Alle Boote drängten beim Startschiff über die Linie. Die holländisch-deutsche „Black Dragon” erwischte einen perfekten Start und ging als erstes Schiff mit voller Fahrt und freiem Wind über die Startlinie. Die Serie von Starts endete schließlich mit den vier Yachten der Kategorie „Spirit of Tradition”.

Als dann die Sonne hinter den Wolken hervor kam und immer größere Teile des Himmels blau erstrahlten, setzte auch die Seebrise aus Nordwesten ein. Die Costa Smeralda - die Smaragdküste - hielt nun, was ihr Name versprach: rosafarbene Granitfelsen kontrastierten mit dem tiefblauen und kristallklaren Wasser. Nach der Hälfte der langen Startkreuz konnten die Yachten bei 15 Knoten Wind endlich ein paar Gänge hoch schalten und im echten „Race Mode” segeln.

Die britische „Magic Carpet Squared”, die Sir Lindsay Owen-Jones, dem Chef von LÂ’Oreal, gehört, rundete als erste den Fels von Monaci. Die Taktik an Bord bestimmte der britische AmericaÂ’s-Cup-Segler Adrian Stead. Es folgten die „Kauris III” des Italieners Marco Tronchetti Provera und die „Alexia”. In der „Cruising A”-Klasse führte die „Ghost”, während bei den Racern die „Skandia” an der Spitze Dampf machte. „Roma” hatte sich von einem schlechten Start und einem Strafkringel erholt und führte in der „Cruising B”-Klasse.

Die Flotte steuerte dann Richtung Südost mit einer „Backstagsbrise” in Richtung Secca Tre Monti. Bei zunehmenden Winden und wegen der Landabdeckung flacherer See fuhr „Skandia” ein eindrucksvolles Rennen. Mit Leichtigkeit überholte sie ein Boot nach dem anderen. „Magic Carpet Squared” rundete als erste die Bahnmarke, doch gleich nach dem Setzen des Spinnakers explodierte dieses riesige blaue Segel und beschäftigte die Crew für eine Weile. „Alexia” überholte, doch die „Kauris III” bekam ebenfalls Probleme mit dem Gennaker und segelte eine ganze Zeit lang nur mit dem Großsegel. Viele Yachten waren jetzt gezwungen, ihren Spinnaker zu bergen, und die Mannschaften bewiesen dabei ihre ganze Könnerschaft. Der Wind nahm auf 25 Knoten zu und bei hohem und gegenläufigen Seegang wurden die Bedingungen immer schwieriger. Eine ganze Reihe von Gennakern waren dem Druck von Wind gegen Welle nicht gewachsen und explodierten.

„Es sind etwa 20 Spinnaker geplatzt oder zerrissen”, berichtete der Segelmacher Jungblut. Aber erst auf dem letzten Amwind-Schenkel passierte der größte Unfall des Tages. Der Mast der „Magic Carpet Squared” brach nahe der Spitze und die Crew kämpfte auf ihrem mühsamen Heimweg nach Porto Cervo mit einem gebrochen Mast und einem zerrissenen Großsegel.

Mit einer fehlerfreien Vorführung bewies die „Skandia” ihre Klasse als echte Maxi-Rennmaschine und segelte als erstes Schiff über die Ziellinie, gefolgt von der „Alexia” und der „Y3K” des Hamburgers Claus Peter Offen. Nach berechneter Zeit gewann bei den Racern die „Black Dragon” vor der „Favonius” und der „Skandia”. Letztere führt jetzt auch in der Gesamtwertung ihrer Klasse. Der holländische Skipper der „Black Dragon”, Henk Vander Vaart, kommentierte: „Im Augenblick liegen wir an erster Stelle. Heute hatten wir nach langer Wartzeit schließlich guten Wind und einen perfekten Start. Er war wirklich gelungen und das Fundament unseres Sieges.”

Die „Unfurled” gewann nach berechneter Zeit in der „Cruising A”-Kategorie, gefolgt von der „Ghost” und der „Viriella”. Sie führt nach einer Serie von vier ersten Plätzen auch in der Gesamtwertung. Der AmericaÂ’s-Cup-Segler Thomas Burnham III, der auf der „Ghost” segelt, sagte: „Heute war ein interessanter Tag. Wir hatten viel Wind und eine See, die diesem entgegen lief. Als wir auf Vorwindkurs bei mehr als 20 Knoten Wind in die Wellen hämmerten, war das eine riesige Belastung für das Material. Wir freuen uns, dass wir den Tag ohne Bruch absolvieren konnten.”

Freitag war der Designer German Frers an Bord der „Unfurled” und analysierte: „Dies war mein erstes Rennen in dieser Serie. Es war kein gutes Rennen, denn vor dem Start gab es unglücklicherweise einen Zwischenfall mit einem anderen Boot. Dann hatten wir noch einen Fehlstart, obwohl wir eigentlich ziemlich sicher waren, nicht zu früh über der Linie gewesen zu sein. Wie auch immer, wir mussten umkehren und verloren sechs oder sieben Minuten. Wir wurden heute zunächst auf dem falschen Fuß erwischt.” Frers sah aber auch Positives: „Wir segelten sehr dicht bei ,GibianÂ’. Sie war am Ende vor uns, doch ich glaube, dass wir sie nach berechneter Zeit geschlagen haben. Insgesamt war es also nicht so schlecht.”

„OPS 5” gewann in der Kategorie „Cruising B”, gefolgt von „Allsmoke” und „Edimetra”. In der Gesamtwertung führt allerdings noch die „Roma”. Die deutsche „Y3K” gewann nach berechneter Zeit in der Kategorie „W”, vor „Alexia” und „Tiketitan”, wobei „Alexia” in der Gesamtwertung immer noch einen Vorsprung verteidigt. In der Kategorie „Spirit of Tradition” gewann „Whitefin” nach berechneter Zeit, gefolgt von „Adela”. „Whitefin” liegt auch in der Gesamtwertung vorne. Der Italiner Alfredo Canessa, Eigner der 90 Fuß langen, von Bruce King gezeichneten und 1984 vom Stapel gelaufenen „Whitefin” hoffte Freitag Morgen auf weniger Wind: „Leider war das Wetter bisher sehr launisch und wir konnten unser Potenzial noch nicht ausschöpfen. Die gesamte Ausrüstung, die Segel und die Crew stehen unter großem Stress, weil die Lasten auf dem Boot enorm sind. Außerdem ist es schwierig, bei diesen wechselhaften Bedingungen die richtigen Segel auszusuchen. Bei diesen Starkwindbedingungen meißelt die ,AdelaÂ’ unter Vollzeug durch die Wellen. Uns liegen weniger Wind und Welle mehr.”

Für den Sonnabend sind Nordwestwinde vorhergesagt, allerdings nicht so stark wie am Freitag.

Der Maxi Yacht Rolex Cup, der vom Yacht Club Ccosta Smeralda gemeinsam mit der International Maxi Association (IMA) veranstaltet wird, findet vom 4. bis 10. September statt.

Mehr Informationen zum Maxi Yacht Rolex Cup, Starterliste, tägliche Regattaberichte, Ergebnisse und hoch aufgelöste Fotos unter www.regattanews.com oder www.yccs.it.

VORLÄUFIGER ZWISCHENSTAND

Platz BOOTSNAME Eigner Nation, R1/R2/R3/R4/Punkte

R-Klasse
1. BLACK DRAGON Performance Yachting GBR, -/1/2/1/4.0
2. FAVONIUS Roel Pieper BVI, -/3/1/2/6.0
3. SKANDIA Grant Wharington AUS, -/2/7(OCS)/3/12.0

C-Klasse

Kategorie A
1. UNFURLED Harry Macklowe USA, 1/1/1/1/4.0
2. GHOST Arne Glimcher USA, 2/2/3/2/9.0
3. VIRIELLA Vittorio Moretti ITA, 3/3/DNF 7/3/16.0

Kategorie B
1. ROMA Filippo Faruffini ITA, 1/1/2/4/8.0
2. OPS 5 Massimo Violati ITA, 6/6/3/1/16.0
3. ALLSMOKE Günter Hertz GBR, 2/3/DNF 10/2/17.0

S-Klasse
1. WHITEFIN Alfredo Canessa ITA, 1/2/2/1/6.0
2. ADELA George Lindemann USA, 3/1/1/2/7.0
3. ANNAGINE C.E. Van Asbeck NED, 2/3/3/3/11.0

W-Klasse
1. ALEXIA Alberto Roemmers ARG, 1/2/1/2/6.0
2. Y3K Claus Peter Offen GER, 3/1/5/1/10.0
3. TIKETITAN Galeazzo Pecori Giraldi ITA, 2/DNF 13/2/3/20.0

Quelle: regattanews.com


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