*
Titelbalken - IA und eBookkurs
 
    Das Buch Ihres Lebens! Weltweite Neuheit: Jahrtausendealtes, zum Teil geheimes Wissen wurde jetzt einer breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht! - Das Buch Ihres Lebens weiss um die verborgensten Bereiche Ihrer Persönlichkeit! - Dieses Buch ist das Abenteuer der Entdeckung Ihres wahren Ichs  
Block_Trennlinie

Menu Alle
Impressum
-Anzeigen- quer

SuccessCoaching_120x600px
SuccessCoaching - Ihr Newsletter zum Erfolg! - Ein Millionär wir Ihr Erfolgscoach - Jetzt gratis testen!
PrinterFriendly
Druckoptimierte Version
Top Newsseite


Willkommen an Bord der seemeile


Nautisches Webportal für das deutschsprachige Europa
 
Benutzerdefinierte Suche

 

Aktuelle Meldungen

verwenden Sie auch die Suchfunktion (oben links)
Wählen Sie ein Fachgebiet (unten)

Registrierte Benutzer
können die nachstehenden Meldungen kommentieren.

seemeile - seemeile Umfrage
Thema: Wassersport
Jetzt teilnehmen!

Regatta Atlantik : Rolex Fastnet Race - Die Großen kommen voran, die Kleinen dümpeln in der Flaute
08.08.2005 19:50 (2052 x gelesen)

Die Großen kommen voran, die Kleinen dümpeln in der Flaute

Rolex Fastnet Race - Cowes/Plymouth, UK, August 7 - 12, 2005
8. August 2005 - Die führende „ICAP Maximus” verteidigte am zweiten Tag des Rolex Fastnet Race ihre Führung und sollte den Fastnet Rock am Montag noch vor Sonnenuntergang runden.

Nachmittags um 14 Uhr hatte ein Hubschrauberpilot die Geschwindigkeit der neuseeländischen 100-Fuß-Maxi-Yacht mit zehn Knoten bei nur sechs Knoten Wind gemessen. Nur noch 65 Seemeilen vom Fastnet Rock vor der Südwest-Spitze Irlands entfernt, schien das Boot die Vorhersagen von Navigator Mike Quilter sogar noch zu übertreffen. Ohne die Perspektive des Helikopters konnte der Weltumseglungs-Veteran bei seiner Lageeinschätzung nur auf die einlaufenden Wetterdaten zurückgreifen, die auf ein Hochdrucksystem hindeuteten, das die Brise sterben lassen könnte, so dass „ICAP Maximus” bis zum Fastnet Rock möglicherweise noch lange unterwegs sein würde.

Die leichtgewichtige Maxiyacht mit ihrem schwenkbaren Kiel gehört jedenfalls zu den wenigen Yachten, die überhaupt von einer leichten Brise profitieren können. Montagnachmittag lag sie sieben Seemeilen vor der „Skandia Wild Thing” und der Volvo Open 70 „Movistar” weitere anderthalb Seemeilen hinter der australischen Maxi. Einige Seemeilen dahinter lieferten sich die Volvo Ocean 60 „ABN Amro” und zwei Open 60s ein Duell, das schon im Solent begonnen hatte. Nach dem letzten Zwischenstand hatte die „Pindar” die Nase wieder vor der „Sill”. Während die größeren Boote immer noch Fahrt machten, hing der Großteil der Flotte vor der Südwestküste Englands fest und versuchte, das Beste aus dem bisschen Wind zu machen, der die Segel kaum füllte.

Nick HaighÂ’s Far 40 „Too Steamy” hatte zwar die anderen Yachten ihrer Größe abgehängt, dümpelte aber praktisch ohne jeden Wind vor Lands End. Einige Seemeilen südlich davon liefen Simon Le Bon und seine Crew auf der alten Maxi „Arnold Clark Drum” gerade mal zwei Knoten bei zwei Knoten Wind. Crewmitglied Phil Wade berichtete allerdings, dass die Mannschaft die Sonne und die ruhige See durchaus genossen - ein krasser Gegensatz zu vor 20 Jahren, als die „Drum” kenterte und die gesamte Crew in Lebensgefahr schwebte. „Es ist ein Unterschied wie Tag und Nacht”, sagte Wade, „heute ist ein herrlicher, sonniger Tag und wir sind in Shorts und tragen keine Hemden. Vor 20 Jahren hatten wir drei Reffs im Großsegel, eine Code 5 Genua (das kleinste Segel für schweres Wetter), es regnete in Strömen und die Sichtweite betrug eine Seemeile. So gesehen freuen wir uns, dass wir diesmal andere Bedingungen vorfinden.” Als die „Drum” den Punkt vor der Küste Falmouths passierte, wo sie vor 20 Jahren kenterte, feierte Le Bon dies mit einer Flasche Champagner.

Alkohol scheint der Schlüssel zum Erfolg der „Bermilla” im bisherigen Rennverlauf zu sein. Dieses nur von den zwei australischen Freunden Alex Whitworth und Peter Crozier gesegelte 33-Fuß-Boot schlägt deutlich größere Yachten. Da es an weiteren Crewmitgliedern mangelt, räumt Whitworth in Anspielung auf die alkoholischen Bordvorräte ein, sich „tagsüber mit Dr. Murphy und abends mit Dr. Gordon zu beratschlagen”. Viele Pausen gönnen diese beiden Segler sich nicht. Das System aus drei Stunden Wache und drei Stunden Freizeit ist unter schwierigen Bedingungen kaum einzuhalten. „Im Augenblick segeln wir mit einem sehr flach getrimmten Spinnaker, was unsere ganze Konzentration erfordert - aber wir haben gerade erst ein Global Challenge-Boot (mehr als doppelt so lang wie die „Bermilla”) überholt, wir kommen also gut voran.”

Früher am Montag hatten die beiden Rivalen um den Sieg nach der IRC-Regel verschiedene Kurse eingeschlagen: Die „Patches” hielt sich in Küstennähe auf, während die „Aera” weiter draußen nach Wind suchte. Der Skipper der „Patches”, Ian Walker, war sich ziemlich unsicher, ob seine Strategie aufgehen würde. Später konnte er dann aufatmen, als die Kurse beider Boote sich vor dem Regattator vor den Scilly Inseln wieder annäherten. „Ich vermute, dass wir jetzt drei oder vier Meilen vor der ,AeraÂ’ liegen”, berichtete er. „Wir segeln in fünf Knoten Wind unter Spinnaker auf einem Kurs, der uns fast direkt zum Fastnet Rock führt. So lange wir vor dem Wind so weiter segeln können, ist alles in Ordnung. Aber dann müssen wir natürlich irgendwann wenden und gegen den Wind zurück segeln.”

An Bord der „Patches” werden noch Wetten angenommen, wobei es um die geschätzte Ankunftszeit (ETA) im Ziel in Plymouth geht. Walkers Prognose ist die pessimistischste, aber das ist ihm gerade Recht. „Die Teilnahme an der Wette kostet zehn britische Pfund. Man darf seine Prognose jeden Tag korrigieren, was allerdings fünf Pfund kostet. Ich habe gerade fünf Pfund gezahlt und bin froh, dass ich auf die späteste Ankunftszeit getippt habe. Der Weg ist nämlich noch sehr, sehr lang.”

Quelle: regattanews.com


Zurück Druckoptimierte Version Diesen Artikel weiterempfehlen... Druckoptimierte Version
Die hier veröffentlichten Artikel und Kommentare stehen uneingeschränkt im alleinigen Verantwortungsbereich des jeweiligen Autors.
Login
Benutzername:

Passwort:

Login automatisch

Passwort vergessen?
Trennstrich rechts

ITC WebmAusb 120x90px
Worldsoft certified CMS-Webmaster - Effiziente Ausbildung - Komplettes Unternehmenskonzept - Europas grösste Internet-Agentur - über 12000 Kunden - Werden Sie Webmaster - Für mehr Infos hier klicken - Modernes Content Management System (CMS) - Internet Training Center - Daniel Heusser Unternehmer
Trennstrich rechts 2

AdSense_120x600

Benutzername:
User-Login
Ihr E-Mail