*
Titelbalken - IA und eBookkurs
 
    Das Buch Ihres Lebens! Weltweite Neuheit: Jahrtausendealtes, zum Teil geheimes Wissen wurde jetzt einer breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht! - Das Buch Ihres Lebens weiss um die verborgensten Bereiche Ihrer Persönlichkeit! - Dieses Buch ist das Abenteuer der Entdeckung Ihres wahren Ichs  
Block_Trennlinie

Menu Alle
Impressum
-Anzeigen- quer

SuccessCoaching_120x600px
SuccessCoaching - Ihr Newsletter zum Erfolg! - Ein Millionär wir Ihr Erfolgscoach - Jetzt gratis testen!
PrinterFriendly
Druckoptimierte Version
Top Newsseite


Willkommen an Bord der seemeile


Nautisches Webportal für das deutschsprachige Europa
 
Benutzerdefinierte Suche

 

Aktuelle Meldungen

verwenden Sie auch die Suchfunktion (oben links)
Wählen Sie ein Fachgebiet (unten)

Registrierte Benutzer
können die nachstehenden Meldungen kommentieren.

seemeile - seemeile Umfrage
Thema: Wassersport
Jetzt teilnehmen!

Regatta Nordsee / Ostsee : NORD/LB Baltic Sprint Cup - „Emil Reiseschwein” gewinnt
29.07.2005 13:25 (3233 x gelesen)

„Emil Reiseschwein” gewinnt den NORD/LB Baltic Sprint Cup 2005

Estnische „Ladybird” erkämpft sich noch Platz zwei
Warnemünde. Am Ende war es doch ein Flautenpoker bis vor die Hafeneinfahrt von Warnemünde, und das mitten in der Nacht: In einem dramatischen Finale gewann die Segelyacht „Emil Reiseschwein” des Buxtehuder Eigners und Skippers Stefan Hummelt am frühen Freitagmorgen (29. Juli) den NORD/LB Baltic Sprint Cup 2005 des Norddeutschen Regatta Vereins (NRV) Hamburg.

Nach 1.150 Seemeilen und sieben Teilstrecken auf der Ostsee reichte Platz fünf in der Abschlussetappe, die am Vortag in Kopenhagen gestartet war, zu einem knappen Zwei-Punkte-Vorsprung vor Jaanus Tagus „Ladybird” aus Pärnu/Estland. Diese war nur vier Minuten und elf Sekunden hinter der Etappensiegerin „Schüddelfrost” von Heinke und Friedrich Böhnert aus Hamburg ins Ziel gelaufen, die dadurch noch den dritten Gesamtrang eroberte.

„Das ist phantastisch. Es war ein harter Kampf, 15 Stunden vollste Konzentration. Unsere Taktik ist aufgegangen. Wir sind überglücklich.” So lautete die Kurzbilanz der Crew, deren Schiffsname in allen acht Etappenhäfen für Amüsement gesorgt hatte. Für „Emil Reiseschwein” – angelehnt an ein Kindermärchen – war ein Traum wahr geworden. Die Yacht vom Typ X-442 hatte die meiste Zeit der panbaltischen Regatta die Gesamtwertung angeführt, und war wohl doch von manchen Konkurrenten unterschätzt worden.

Die Vorentscheidung fiel offenbar schon an der dänischen Insel Mön. Viele Teilnehmer blieben vor den berühmten Kreisfelsen im Windstau hängen. „Wir sind dort auch kurz eingeparkt, aber ganz gut wieder heraus gekommen”, berichtete Hummelt. Es habe aber auch weiter draußen noch einmal ein kritisches Flautenloch gegeben. Hummelt: „Das hat uns eine weitere halbe Stunde gekostet.” Gegen Ende der 95 Seemeilen langen Etappe wurde den „Reiseschweinen” bald klar, das es gereicht haben müsste: Denn die ‚Inschallah VIÂ’ als direkte Konkurrenz war weit und breit nicht zu sehen.

Die Topfavoritin von Volker Andreae aus Hamburg landete im Final Showdown nur auf Rang 29 und büsste dabei einen Podiumsplatz ganz und gar ein. Sie wurde Fünfte hinter der „Meltemi” von Harald Graf Saurma-Jeltsch aus Eckernförde einen Platz vor der „Gundel G.” des Hamburgers Jens Kießling als Drittplatzierte des letzten Etappe.

Besonders schwer hatten es die größten und vermeintlich schnellsten Yachten, die aufgrund ihres Rennwerts erst nach dem Mittag in Kopenhagen starten durften. Die Kieler „Outsider” von Tilmar Hansen als auch die „Tutima” von Tom Ebert aus Frankfurt waren erst im Laufe des Freitagvormittags im Ziel. Da schliefen die meisten Mannschaften noch oder schon tief und fest, die sich in der Nacht zuvor ein packendes Finish geliefert hatten.

Es war exakt 2.21 Uhr und 20 Sekunden als sich die erste Yacht – rund sechs Stunden früher als geplant – langsam und fast lautlos über die Ziellinie schob. Es wehte nur ein Hauch aus Ost über die Warnow, kaum genug die Wasseroberfläche zu kräuseln. Trotz der unchristlichen Zeit gab es dann vor der Mittelmole im neuen Strom von Warnemünde ein Hupkonzert zu Ehren der Etappensieger von der „Schüddelfrost”.

„Es war eine absolut Nerven zerfetzende Regatta, ich bin total k. o.”, sagte Heinke Böhnert von der Hanse 371. „Aber hier in Warnemünde die letzte Wettfahrt zu gewinnen, ist natürlich toll”, ergänzte ihr Mann Friedrich Böhnert erschöpft, aber freudestrahlend, „und damit auch noch aufs Treppchen der Gesamtwertung zu steigen, umso mehr.” Gleich nach dem Start überholte die Hamburger Crew einige Konkurrenten. „Wir sind weit raus gefahren, weil viel Strom gegen an stand. Das hat eine Menge gebracht”, so Böhnert.

Schon kurz hinter der weißen Yacht leuchtete der rote „Marienkäfer” aus dem Baltikum im Scheinwerferlicht der Kameras. Obwohl im Le Mans-Start erst als 30. Yacht um kurz vor 12 Uhr Mittag auf die Reise gegangen, hatte Skipper Erki Melts die „Ladybird” geschickt nach Mecklenburg gesteuert. Sie war im Finale mit Abstand die beste Zeit gesegelt.

Die heiß begehrte Prozellantrophäe „Neptun mit zwei Tritonen im Wasser” aus dem Hause „Fürstenberg” jedoch wird die Mannschaft der „Emil Reiseschwein” entgegen nehmen dürfen. Dr. Hannes Rehm, Vorstandsvorsitzender des Titelsponsors NORD/LB Norddeutsche Landesbank Girozentrale aus Hannover, wird den Pokal gegen 17 Uhr am Ende einer feierlichen Siegerehrung im Kurhaus von Warnemünde überreichen. Abends treffen sich die 350 Seglerinnen und Segler dort zur großen Abschlussparty. Und sie werden alle da sein und kräftig feiern, ob Sieger oder Platzierte, denn sie haben den Ostseemarathon gemeistert. Als letzte Yacht lief die Berliner „Phantasie” von Peter Ufer um kurz vor 12 Uhr ins Ziel von Warnemünde. Nicht minder erschöpft als die Ersten und genauso glücklich.

Vorläufiges Endergebnis des NORD/LB Baltic Sprint Cups 2005:
1. Emil Reiseschwein (Stefan Hummelt/Buxtehude) 16 Punkte;
2. Ladybird (Jaanus Tagu, Pärnu/Estland) 18;
3. Schüddelfrost (Friedrich Böhnert/Hamburg) 26;
4. Meltemi (Harald Graf Saurma-Jeltsch/Eckernförde) 29;
5. Inschallah VI (Volker Andreae/Hamburg) 35;
6. Gundel G. (Jens Kießling/Hamburg) 42.

Quelle: NORD/LB Baltic Sprint Cup


Zurück Druckoptimierte Version Diesen Artikel weiterempfehlen... Druckoptimierte Version
Die hier veröffentlichten Artikel und Kommentare stehen uneingeschränkt im alleinigen Verantwortungsbereich des jeweiligen Autors.
Login
Benutzername:

Passwort:

Login automatisch

Passwort vergessen?
Trennstrich rechts

ITC WebmAusb 120x90px
Worldsoft certified CMS-Webmaster - Effiziente Ausbildung - Komplettes Unternehmenskonzept - Europas grösste Internet-Agentur - über 12000 Kunden - Werden Sie Webmaster - Für mehr Infos hier klicken - Modernes Content Management System (CMS) - Internet Training Center - Daniel Heusser Unternehmer
Trennstrich rechts 2

AdSense_120x600

Benutzername:
User-Login
Ihr E-Mail