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Regatta Nordsee / Ostsee : NORD/LB Baltic Sprint Cup - Holpriger Weg mit Flautenlöchern
20.07.2005 16:50 (3117 x gelesen)

Holpriger Weg mit Flautenlöchern

„Sinfonie Sylt” läuft als „First Ship Home” in Klaipeda ein und kann die vierte Etappe auch berechnet für sich entscheiden. „Brinkmann&Partner” übernimmt die Gesamtführung. Störtebecker aus Rostock hat sich nach Wassereinbruch in den Hafen gerettet.

Es war die „Sinfonie Sylt” von Reinhold Riel, die nach einem langen Zweikampf gegen Tilmar Hansens „Outsider” als erstes die letzte Tonne vor Klaipeda passierte, den Spinnaker hochzog und sich mit dem bisschen Restwind am Dienstag um 13.52 Uhr Ortszeit als "First Ship Home" über die Ziellinie hangelte. „Santa Maria” lief als letzte Yacht am Mittwochmittag um 12.30 Uhr ins Ziel. Danach stand fest, dass es auch berechnet zum Sieg für die „Sinfonie Sylt”, die größte Yacht im Rennen gereicht hatte. Rimantas Taraskevicius, der Bürgermeister von Klaipeda war sogar persönlich gekommen um die erste Crew im Hafen der Litauischen Stadt willkommen zu heißen. „Ich war 1989 nach der Wende der erste, der mit einer Yacht aus dem Westen in Klaipeda einlief, seitdem hat sich hier viel geändert”, erzählt Riel, der die ersten beiden Etappen wegen Reparaturen nicht starten konnte. „Es war ein langes Leg mit einigen flauen Passagen, und wir sind natürlich froh, dass wir am Ende vorne lagen”, so Riel nach dem Zieldurchgang. „Als wir mit dem wenigen Wind gerade noch über die Ziellinie kamen und die Schiffe hinter uns voll in der Flaute lagen, haben wir schon ein bisschen spekuliert, dass wir auch berechnet ganz gut abschneiden könnten, aber als heute Mittag die Ergebnisse kamen, war das schon eine tolle Überraschung”, so Hilko Marschall von der „Sinfonie” Crew.

Am Ende hatte die „Outsider” von Tilmar Hansen aus Kiel das Nachsehen und lief 17 Minuten später als zweite Yacht durchs Ziel. „Es war ein einziger Zweikampf mit der Sinfonie, die ganze Nacht hindurch. Mal waren wir vor, mal sind die vorbei gezogen”, erzählt Hansen. „Aber so ist das bei einer Regatta nun mal, es gewinnt nur einer”. Der herzliche Empfang in Klaipeda, wo sich die Organisatoren viel Mühe gegeben haben, die Segler gebührend zu feiern, entschädigt die Crew dafür, bei dieser Etappe erstmals den Titel „First Ship Home” abgeben zu müssen. Berechnet liegt Hansen mit seiner schnellen Yacht auf Platz 20.

Aber die Gesamtführenden des NORD/LB Baltic Sprint Cups heißen ab sofort „Brinkmann&Partner”. Die kleine Yacht von Typ J-109 hat die „Emil Reiseschwein” von der ersten Position verdrängen können. An die dritte Position über vier Etappen konnte sich Harald Graf von Saurma-Jeltsch mit seiner Comfortina 42 „Meltemi” vorkämpfen.

„Wir hätten gerne auch mal ein Leg gewonnen, aber wir freuen uns natürlich, dass wir es jetzt an die Spitze der Wertung geschafft haben”, sagt Frank Sothmann, Skipper der „Brinkmann&Partner”. In Klaipeda geht der Segelmacher aus Hamburg nun aber von Bord um in Travemünde auf der „Viuhela” um den Deutschen Meistertitel zu segeln, und Hans-Jürgen Rieckhoff übernimmt den Skipperjob an Bord. „Die Flautenlöcher haben extrem an den Nerven gezehrt, wir hingen manchmal völlig im Luftleeren Raum, vor und hinter uns war die Konkurrenz nur als kleine Punkte am Horizont zu sehen und es gab reichlich Regen ohne Wind”, erzählt Sothmann von den Strapazen der Etappe.

„Ellerbecker Rundschlag”, immer dicht unter Land, nannte Heinke Böhnert die Taktik, mit der die Hanse 371 „Schüddelfrost” in der vierten Etappe auf Platz drei fahren konnte. Die Familiencrew mit zwei Kindern (12 und 14) konnte sich damit in der Gesamtwertung auf Rang vier platzieren. „Die lange Etappe war sehr anstrengend”, erzählt die Hamburgerin. „Mit den Kindern gibt es natürlich Limits, die schlafen irgendwann ein. Unser Jüngster hat sich aus Trimmgründen schließlich auf dem Klo eingekeilt, und da geschlafen”. Jetzt hat die „Schüddelfrost”-Crew nicht nur das gute Ergebnis zu feiern, sondern erstmal einiges zu reparieren. „Am Kolka Leuchtturm haben wir uns in einer Gewitterböe komplett auf die Seite gelegt und dabei ist der Spibaum gebrochen”, erzählt Heinke Böhnert.

Mit einem riesigen Schrecken, aber unversehrt ist die Crew der Störtebecker davon gekommen. Der Seekreuzer von Thomas Steinert machte auf dem Weg nach Klaipeda plötzlich so viel Wasser, dass die Crew unter Deck bis zu den Hüften im Nass stand und das Schiff zu sinken drohte. „Wir wussten nicht wo das Leck ist, haben die Pumpe angeschmissen, aber das Wasser wurde schnell immer mehr”, erzählt Harry Kleist, dem die Strapazen noch ins Gesicht geschrieben standen. Unter Deck ist nichts mehr wie es war. Alles ist klatschnass. „Alles schwamm durcheinander, die ganze Inneneinrichtung ist zerstört”, sagt Steiner, Eigner der Rostocker Yacht. „Wir haben am Ende sogar die Kühlbox zum Lenzen benutzt”. Mit letzter Kraft und nur noch 20 Zentimetern Freibord segelte die „Störtebecker” trotzdem über die Ziellinie, wurde gewertet und dann sofort in die Werft geschleppt, um eine kräftige Pumpe an Bord zu nehmen.

„Wir hatten schon den Plan in der Schublade, das Schiff auf den Strand zu setzen, aber dann konnten wir uns langsam an der Küste entlang hangeln. Schon auf dem Weg nach Riga hatte die vierköpfige Crew richtig Pech gehabt. Der Großbaum des Holzschiffes war gebrochen und die Reparaturen dauerten bis kurz vor dem Start zur nächsten Etappe. Jetzt muss der neue Schaden begutachtet werden, um zu entscheiden ob die „Störtebecker” weiter mitfahren kann.

Endergebnis der vierten Etappe des NORD/LB Baltic Sprint Cups von Riga/Lettland nach Klaipeda/Litauen:
1. Sinfonie Sylt (Reinhold Riel, Sylt),
2. Brinkmann & Partner (Bertold Brinkmann/Hamburg),
3. Schüddelfrost (Friedrich Böhnert/Hamburg);
4. Sneagle (Thomas Werner, Hanstedt);
5. Meltemi (Harald Graf Saurma-Jeltsch/Eckernförde),
6. Gundel G. (Jens Kiessling, Hamburg).

Zwischenstand nach drei von sieben Etappen des NORD/LB Baltic Sprint Cups 2005:
1. Brinkmann & Partner, 19 Punkte;
2. Emil Reiseschwein (Stefan Hummelt/ Buxtehude), 25;
3. Meltemi (Harald Graf Saurma-Jeltsch/Eckernförde), 25;
4. Schüddelfrost, 27;
5. Pippifax (Gunter Persiehl, Hamburg), 39;
6. Inschallah (Volker Andreae, Hamburg), 42.

Quelle: NORD/LB Baltic Sprint Cup


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