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Regatta Nordsee / Ostsee : NORD/LB Baltic Sprint Cup - Danke Riga für dieses große Fest!
18.07.2005 17:11 (2854 x gelesen)

Danke Riga für dieses große Fest!

Riga. Mit einem weinenden und einem lachenden Auge verließen die Seglerinnen und Segler des ersten NORD/LB Baltic Sprint Cups am Montagvormittag (18. Juli) die lettische Hauptstadt Riga zum Start der vierten Etappe. Auf der einen Seite ging der bisher freundlichste und fröhlichste Zwischenstopp der dreiwöchigen Ostseeregatta zu Ende; zum anderen dürften die Teilnehmer im litauischen Klaipeda genauso herzlich empfangen werden.

Dazwischen liegen 225 harte Seemeilen und mindestens eine Nacht auf See. Die Gesamtführung zu verteidigen hat die X-442 „Emil Reiseschwein” von Stefan Hummelt aus Buxtehude. Sie liegt sieben Punkte vor der „Brinkmann & Partner” unter Skipper Hans-Jürgen Rieckhof (Schwerin) und neun vor der Hamburger „Inschallah VI” von Volker Andreae, die die Etappe nach Riga gewonnen hatte.

Früh begann der Abreisetag auf der „Emil Reiseschwein”, als ein baltischer Kranführer laut ans Vorstag klopfte. Grund: Die X-442 sollte aus dem Wasser gehoben werden, um endlich den schon in Finnland abgefallenen Schiffspropeller zu ersetzen. Selbst ist der Mann – so bastelte die Crew die Messingschraube gemeinsam auf die Antriebswelle. „Passt nicht wirklich richtig”, meinte Segeltrimmer Jürgen Raddatz (Hamburg), „hat zuviel Spiel.” Mache aber nix, schließlich sei der Propeller vor allen dazu da, das Gerede um den Handikapfaktor der „Emil Reiseschwein” zu stoppen. Obwohl der geringere Wasserwiderstand in einer Neuberechnung des Rennwerts berücksichtigt wurde, mochten die unterlegenen Konkurrenten nicht glauben, dass das „Reiseschwein” bisher so schnell unterwegs war.

Sein Start zur dritten Etappe in der Klasse B war auch nicht eben glänzend. Aber was sind schon wenige Sekunden auf einer zweitägigen Wettfahrt. Gut über die Linie kam einmal mehr die „Pippifax” von Gunter Persiehl, diesmal mit Starbootsegler Michael Koch am Steuer. „Das wird ein ganz harter Gang, denn wir haben nur noch fünf Crewmitglieder an Bord”, meinte der Vorsitzende des Veranstalters Norddeutscher Regatta Verein (NRV) vor dem Ablegen. Wegen Krankheit und beruflichen Gründen hatten ihm fest eingeplante Segler kurzfristig abgesagt.

Nur auf einer Position verändert nahm die Zweitplatzierte der Gesamtwertung, die J-109 „Brinkmann & Partner”, das Rennen wieder auf. „Wir sind inzwischen hoch motiviert, nachdem wir vor der Regatta gar nicht damit gerechnet hatten, soweit vorne mitfahren zu können”, sagte Steuermann Frank Sothmann aus Hamburg. Das einzige Dämpfer sei die Windvorhersage. Denn nach einem Spigang aus der Bucht von Riga heraus, den die „Brinkmann & Partner” an der Spitze der Klasse C anging, steht bei südsüdwestlichen Winden eine lange Kreuz die baltische Küste herunter nach Klaipeda an.

Die Nummer eins der größten Boote in Klasse A war die „Vanguard” von Philipp Lubinus aus Kiel. Nach Reparatur eines Segelschadens in Riga, der zur Aufgabe der vorigen Etappe geführt hatte, erwischte sie einen Rechtsdreher auf der Startkreuz am besten und rundete als Erste die Luvtonne. Unter Gennaker holte aber die „Outsider” von Tilmar Hansen (ebenfalls Kiel) sofort auf. Sie kämpft um die Ehre, zum vierten Mal nacheinander „First Ship Home”, das erste Schiff im Ziel zu sein.

Die wahren Helden von Riga aber kamen von der Rostocker „Störtebeker”. Auf dem klassischen Holzschiff war in einer schweren Gewitterbö nach dem Start in Tallinn der Großbaum gebrochen. Erst nachts um 1 Uhr waren sie im Hafen des Andrejosta Yachtclubs angekommen, von 3 bis 5 Uhr wurde der Baum mehrfach geschient und laminiert. Morgens saß Crewmitglied Harry Kleist mit einem Haarfön auf dem Steg und trocknete das Harz: „Wir wollen weiter dabei sein, aber das wird richtig knapp.” Als dann auch noch der Motor nicht anspringen wollte, drohte das endgültige Aus.

Irgendwie haben sie es das doch an die Startlinie geschafft, die „Störtebeker”. Nur die Parade aller Teilnehmer über den Fluß Daugava hatten sie verpasst. Mit ihr verabschiedete sich der NORD/LB Baltic Sprint Cup aus der lettischen Metropole, in der ein langes Wochenende gefeiert wurde. Von Freitag Abend, als die ersten Boote im Ziel waren und im Hafen mit Freibier und Grillspießen empfangen wurden, bis zum Montagmorgen hieß es Party non stopp! Höhepunkt war die Preisverleihung im Rahmen eines öffentliches Volksmusikfests am Sonntagabend auf dem historischen Domplatz zu Riga. Mehr als 1000 Besucher zollten den Seglerinnen und Segler der 1.150 Seemeilen langen Segelregatta ihren hohen Respekt.

Zwischenstand nach drei von sieben Etappen des NORD/LB Baltic Sprint Cups 2005:

1. Emil Reiseschwein (Stefan Hummelt/ Buxtehude) 10 Punkte;
2. Brinkmann & Partner (Bertold Brinkmann/Hamburg) 17;
3. Inschallah IV (Volker Andreae/Hamburg)19;
4. Pippifax (Gunter Persiehl/Hamburg) 20;
5. Meltemi (Harald Graf Saurma-Jeltsch/Eckernförde) 20.
6. Ladybird Jaanus Tagu/Estland) 21.

Quelle: NORD/LB Baltic Sprint Cup


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