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Regatta Nordsee / Ostsee : NORD/LB Baltic Sprint Cup - Immer hoch am Wind, bis der Rücken zwackt
17.07.2005 13:01 (2827 x gelesen)

Immer hoch am Wind, bis der Rücken zwackt

Riga. Hitze in der Flaute, Gewitterböen mit Hagel und reichlich Gegenwind bot die dritte Etappe des NORD/LB Baltic Sprint Cups von Tallinn/Estland nach Riga/Lettland. Erst am frühen Sonntagmorgen (17. Juli) segelten die letzten Yachten nach weit mehr als 40 Stunden über die Ziellinie.

Der Etappensieg ging an die „Inschallah VI”, ein Einzelbau von Volker Andreae, vor der J-109 „Brinkmann & Partner” mit Skipper Hans-Jürgen Rieckhof (Schwerin) und der Comfortina 42 „Meltemi” (Harald Graf Saurma-Jeltsch/Eckernförde). Zehn der 43 Yachten gaben mit Materialschäden auf. Die Gesamtführung verteidigte die X-442 „Emil Reiseschwein” (Stefan Hummelt/Buxtehude) durch einen vierten Rang mit zehn Punkten vor der „Brinkmann & Partner” (17) und der „Inschallah VI” (19).

„Trickreich war es und sehr anstrengend”, berichtete Volker Andreae, der seine Crew bei ständig wechselnden Winden mit zahlreichen Segelwechseln auf Trab hielt. Große Genua, kleine Fock, Spinnaker hoch und wieder runter; Highlights aus der Kombüse waren dann schon Bananen und für jeden eine Tüte Kartoffelchips. Aber das Team kämpfte sich nach durchwachsendem ersten Teilstück, dass über 65 Seemeilen von Tallinn bis an die Einfahrt in den Väinameri-Kanal führte, im zweiten Teil, der ausgangs der Inselgruppe von Saaremaa bis Riga 88 Seemeilen lang war, konsequent nach vorne. Als die „Inschallah VI” am Sonntagabend um kurz nach 19 Uhr Ortszeit unter weißem Spi als viertes Schiff die Ziellinie überquerte, waren die kleineren Verfolger mit zunehmendem, günstigen Wind noch auf See. Doch niemand schaffte es mehr, nach berechneter Zeit die Spitze zu erobern.

21 Minuten und 15 Sekunden fehlten am Ende der Crew der „Brinkmann & Partner ”, die dennoch mit ihrer Leitung hochzufrieden war. „Es gab überall auf der Route taktische Fallen, die wir umschiffen mussten”, so Bertold Brinkmann, der besonders von der langen Kreuzstrecke am ersten Tag geschafft war. „Unser Rennkorken ist so gewichtsempfindlich, dass wir am Wind die ganze Zeit auf der hohen Kante sitzen. In der Reling hängend wird auch gegessen und geschlafen”, erzählte Brinkmann von einer Tortour, „nach mehreren Stunden Kreuz schmerzt das eigene Kreuz dann fürchterlich.”

Eine späte, aber umso größere Freude ereilte die Crew der Kieler „Outsider” von Tilmar Hansen. Die Elliott 45 ist laut Handicapfaktor das schnellste Schiff und muss allen anderen Zeit vergüten. Deshalb liegt es berechnet auch nur auf Rang 24. Aber Hansens Ehrgeiz ist es, alle Sonderpreise – pro Etappe je eine Backstagflagge – für das „First Ship Home” (Schnellste nach gesegelter Zeit) zu gewinnen. Und obwohl die „Outsider” erst als Dritte in Riga ankam, war ihr das wiederum gelungen, da sie erst nach der „Hansa” und der „Tutima” aufs zweite Teilstück gestartet war.

„Das ist ja super! Wir hatten uns schon damit abgefunden, dass eine Flagge fehlen würde”, meinte Hansen, „aber nun gibt es einen Grund mehr zum Feiern. ” Auf der öffentlichen Crewparty am Abend auf dem Domplatz von Riga genossen die „Outsider”-Mannen die Entspannung und den späten Triumph. Hansen: „In der Gewitterfront hatten wir Sturmböen, Hagel und eine sehr steile See. Das Boot krachte immer wieder in die Wellen, und es hörte sich an, als würde es demnächst auseinander brechen. Ruppig, war es, richtig unangenehm.”

Mit Neptun und ihrem Schicksal haderte die Crew Bavaria 42 match „Pippifax” von Gunter Persiehl. Das Team des Vorsitzenden vom Veranstalter Norddeutscher Regatta Verein war im ersten Teil kurz vor einer Kursmarke in der Flaute hängen geblieben, während die direkte Konkurrenz mit der abflauenden Brise gerade noch herum kam. „Die ‚InschallahÂ’ schaffte es gerade noch”, sagte Persiehl, „dann gingen die Lichter aus.” Ihm blieb Platz sieben auf der Etappe, wodurch er im Gesamtklassement mit 20 Zählern auf Rang vier abrutschte.

Auf der 40 Seemeilen langen Inselpassage unter Motor wollten alle nur Schlaf, als einige plötzlich aus selbigem herausgerissen wurden. Grund: Sie brummten auf steinige Untiefen auf und schreckten hoch. „Bei uns hat es ordentlich gerumst”, gab Persiehl zu. Und auch die Lübecker „XXL”, eine Sun Fast 52 von Wolf Christian Beutin, traf einen Felsen, ausgerechnet mit der „Emil Reiseschwein”, die immer noch keine Schraube zum eigenen Antrieb hat, im Schlepp. „Das war ein chaotisches Rennen”, berichtete Heiko Tornow von Bord der „Emil Reiseschwein”, „etliche kleine Ausrüstungsgegenstände haben sich unterwegs aufgelöst.” Umso glücklicher war die Mannschaft, die Gesamtführung durch einen vierten Etappenplatz doch souverän verteidigt zu haben.

Härter traf es die zehn Ausfälle. Die Rostocker „Störtebecker” von Thomas Steinert erlitt einen Großbaumbruch. Schäden am Segel zwangen Philipp Lubinus (Kiel) mit der „Vanguard” zur Aufgabe. Und auf dem Oldtimer „Mistral” von 1936 verabschiedete sich ein gusseiserner Ruderbeschlag. „Die Brise war nur mäßig und wenig Welle, als sich ein Riss völlig unerwartet schlagartig vergrößerte und das Teil abbrach”, erkläre Eigner Dieter Krügel aus Flensburg, „wir mussten dann die Segel bergen, um den Ruderdruck zu vermindern. Hoffentlich kriegen wir das bis Montag repariert.”

Denn dann geht die Regattareise schon weiter, und zwar in die litauische Hafenstadt Klaipeda. Dies wird mit 225 Seemeilen die zweitlängste der sieben Etappen. Der erste Start erfolgt um 13.30 Uhr Ortszeit nach einer Parade aller 45 Teilnehmeryachten aus dem Andrejosta Yachthafen heraus.

Endergebnis der zweiten Etappe des NORD/LB Baltic Sprint Cups von Tallinn/Estland nach Riga/Lettland:

1. Inschallah IV (Volker Andreae/Hamburg),
2. Brinkmann & Partner (Bertold Brinkmann/Hamburg),
3. Meltemi (Harald Graf Saurma-Jeltsch/Eckernförde),
4. Emil Reiseschwein (Stefan Hummelt/ Buxtehude),
5. Ladybird (Jaanus Tagu/Estland),
6. Schüddelfrost (Friedrich Böhnert/Hamburg).

Zwischenstand nach drei von sieben Etappen des NORD/LB Baltic Sprint Cups 2005:
1. Emil Reiseschwein 10 Punkte;
2. Brinkmann & Partner 17;
3. Inschallah IV 19;
4. Pippifax (Gunter Persiehl/Hamburg) 20;
5. Meltemi 20. 6. Ladybird 21.

Quelle: NORD/LB Baltic Sprint Cup


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