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Regatta Nordsee / Ostsee : NORD/LB Baltic Sprint Cup - Emil hatte auch ohne Schraube Reiseschwein
13.07.2005 23:50 (2311 x gelesen)

Emil hatte auch ohne Schraube Reiseschwein

„Emil Reiseschwein” (Stefan Hummelt/Buxtehude) vor „Inschallah VI” (Volker Andreae/Hamburg) und „Ladybird” (Jaanus Tagu, Pärnu/Estland) – so lautet das heiß ersehnte Endergebnis der zweiten Etappe des NORD/LB Baltic Sprint Cups, die am Mittwoch (13. Juli) von Helsinki/Finnland nach Tallinn in Estland führte. In der Gesamtwertung übernahm die „Emil Reiseschwein” die Führung vor der „Pippifax” (Gunter Persiehl/Hamburg) und der „Brinkmann & Partner” (Skipper Hans-Jürgen Rieckhof/Schwerin).

Sie waren ein richtiges Segelboot geworden nach der ersten Etappe des NORD/LB Baltic Sprint Cups, so ganz ohne Maschinenantrieb. Die Schiffsschraube der weißen X-442 mit dem kinderfreundlichen Namen „Emil Reiseschwein” war aus geheimnisvollen Gründen abgefallen. Jeder Versuch, den Propeller schon in Helsinki zu ersetzen, war fehlgeschlagen, als Eigner Stefan Hummelt aus Buxtehude kleinlaut bei der Regattaleitung anzeigte, zum zweiten Teilstück nach Tallinn ohne Schraube anzutreten. Denn schließlich ist das ein Vorteil, weil weniger Widerstand unter Wasser. Der Rennwert (Handicapfaktor, nach dem die unterschiedlichen Yachten gerecht gegeneinander gewertet werden) wurde geändert. Doch der Bestrafung zum Trotz hatte die Crew nicht nur Schwein, sondern siegte auch dank ihrer souveränen Leistung. Umso größer war die Freude bei der gesamten Crew, als das Resultat feststand.

Welche Bedeutung das Handicap hat, machte die schnellste Yacht im Teilnehmerfeld am besten deutlich. Trotz eines ausgerissenen Kopfbeschlags am übergroßen Code-Zero-Segel, das ins Wasser fiel und in Windeseile von der Mannschaft durch einen Gennaker ersetzt werden musste, erkämpfte sich die Kieler „Outsider” von Tilmar Hansen erneut die Ehre des „first ship home”. Im Gesamtklassement reichte es indes nur zum 39. Rang unter 43 Schiffen. Der Eigner war trotzdem zufrieden: „Die beiden großen Schwesterschiffe ‚HansaÂ’ und ‚World of TUI HamburgÂ’ haben uns mächtig eingeheizt. Aber wir konnten sie am Ende auf Distanz halten.”

„Inschallah” ist Arabisch und heißt „So Gott will”. An die hundert Mal wohl hat der Hamburger Volker Andreae das schon erklären müssen. Auf der zweiten Etappe wollte Gott schon fast alles. Seine Yacht „Inschallah VI”, ein Einzelbau, belegte den zweiten Rang eine Minute und 37 Sekunden hinter dem Reiseschwein. Riesenjubel auch bei den Gastgebern in der olympischen Segelstadt von 1980: die einheimische „Ladybird” von Jaanus Tagu, ganz genau genommen aus Pärnu, belegte den dritten Platz vor der „Pippifax” von NRV-Präsident Gunter Persiehl (Hamburg).

Sie hatte auch den besten Start erwischt, der am Morgen wegen plötzlich hereinbrechenden Seenebels um eineinhalb Stunden hatte verschoben werden müssen. Nach drei Seemeilen lag die Bavaria 42 match in der Klasse B in Führung auf dem Wasser. Verschmitzt grinste Steuermann Achim Griese, olympischer Silbermedaillengewinner von 1984, als er die Wendemarke als Gruppenerster rundete. „Er hat es nicht verlernt”, zollte die Crew Anerkennung.

Gespannt liefen die Teilnehmer am Abend vor dem Regattabüro auf und ab, weil der Ergebniscomputer – zu dem Zeitpunkt längst der wichtigste „Mann” in Tallinn – noch nicht ausspuckte, was alle wissen wollten. Spät war klar, wer der 45 Seemeilen kurzen Sprint über den Golf von Helsinki für sich entschieden hatte. Und dann war die „Pippifax” auf den zweiten Gesamtrang vorgerückt, gefolgt von der Hamburger J-109 „Brinkmann & Partner”.

Estnische Grillwürstchen und Bier sorgten im Hafen für einen Empfang, der hätte kaum wärmer sein können. In der warmen Abendsonne fachsimpelten die Crews bis in die Dämmerung hinein, segelten diesen und jeden Schlag bei leicht auffrischender Brise noch einmal verbal nach. Am Donnerstag haben sie Gelegenheit, die historische Hafenstadt des westlichsten aller baltischen Staaten zu besichtigen und abends bei der Crewparty mit Preisverleihung nochmals auf den Putz zu hauen, bevor es am Freitag (15. Juli) heißt „Goobye Tallinn – Riga here we come!”

Endergebnis der zweiten Etappe des NORD/LB Baltic Sprint Cups von Helsinki/Finnland nach Tallinn/Estland über 45 Seemeilen:
1. Emil Reiseschwein (Stefan Hummelt/ Buxtehude);
2. Inschallah VI (Volker Andreae/Hamburg);
3. Ladybird (Jaanus Tagu/Estland);
4. Pippifax (Gunter Persiehl/Hamburg);
5. Hansa (Dirk Manno/Flensburg);
6. Josephine (Uwe Lebens/Norderstedt).

Gesamtstand nach zwei von sieben Etappen:
1. Emil Reiseschwein 6 Punkte;
2. Pippifax 13;
3. Brinkmann&Partner 15;
4. Ladybird 16;
5. Inschallah IV 18;
6. Anne Bonny (Hans-Jürgen Färber/Heiligenstedten) 18.

Quelle: NORD/LB Baltic Sprint Cup


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