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Thema: Wassersport
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Natur / Wissenschaft : Aldebaran - Hamburger Schüler 'Forschen auf See' - Gewinnerprojekte
23.05.2005 13:00 (3443 x gelesen)

Ausgewählte Projektskizzen von Hamburger Schulen

für den Jugendwettbewerb „Forschen auf See” 
Die folgenden fünf Gewinner-Teams aus Hamburger Schulen werden in den Sommerferien Freibad und Strand gegen eine Koje an Bord der ALDEBARAN eintauschen und unter fachlicher Anleitung mit Mikroskop, Planktonnetz, Tauchausrüstung und Bodengreifer spannenden Meeresthemen und den eingereichten Projekten auf den Grund gehen.


Gymnasium Heidberg: Wie „krank” ist die innere Deutsche Bucht?
Expeditionszeitraum: 03. – 08.07.2005
Wissenschaftspate: Prof. Dr. Kay Emeis, Hamburg

Jahrzehnte lang sind Gift- und Nährstoffe über die großen Flüsse Elbe und Weser in die Nordsee gelangt und haben besonders die Deutsche Bucht verschmutzt. Seit 1990 soll nach offiziellen Berichten der Zustand der Flüsse durch Wasser- und Umweltschutzmaßnahmen verbessert worden sein.

Eine Schülergruppe vom Gymnasium Heidberg will sich nicht ganz auf die offizielle Darstellung verlassen und selbst die innere Deutsche Bucht und ihre Bewohner „untersuchen”.

Welche Giftstoffe aus Industrie und Schifffahrt in das Wasser und den Boden gelangen, wie sie von den Tieren und Pflanzen aufgenommen werden und ob es den Lebewesen gelingt sich dem extremen Lebensraum der Deutschen Bucht anzupassen soll anhand umfassender Untersuchungen festgestellt werden. Die Schüler werden mit Bodengreifer, Sonden, einem Unterwasserkamerasystem und den Mikroskopen im Mini Labor der ALDEBARAN versuchen eine grobe Bestandsaufnahme zu liefern.

Gymnasium Rissen: Leben in Strömung
Expeditionszeitraum: 10. – 15.07.2005
Wissenschaftspate: Prof. Dr. Dieter Hanelt, Hamburg

Im Skagerrak zwischen Norwegen und Dänemark tauschen sich riesige Wassermassen zwischen der Ostsee und dem Atlantischem Ozean aus. Starke Strömungen sowie stark wechselnde Salz, Schad- und Nährstoffen im Wasser sind harte Anforderungen an die Meereslebewesen im Skagerrak.

Schüler des Gymnasiums Rissen wollen wissen, wie die Lebewesen unter Wasser mit den extremen Strömungen zurecht kommen und sich an die außergewöhnlichen Lebensbedingungen angepasst haben. Vom Forschungsschiff ALDEBARAN werden unter strengen Sicherheitsvorkehrungen mehrere Tauchgänge im Skagerrak unternommen.

Die Pflanzen und Tiere, die den außergewöhnlichen Lebensbedingungen stand halten, werden auf Fotos und Videoaufnahmen dokumentiert und einige Exemplare gesammelt und direkt im Bord-Labor untersucht. Zusätzlich werden mit Analysegeräten und Strömungsmessern die chemischen und physikalischen Eigenschaften des Wassers erfasst und so schließlich versucht den Zusammenhang zwischen dem Lebensraum und seinen Bewohnern zu verstehen.

Luisen-Gymnasium Bergedorf: Warum die Seegraswiesen sterben
Expeditionszeitraum: 17. – 22.07.2005
Wissenschaftspate: Prod. Dr. Karsten Reise, List/Sylt

Seegraswiesen sind die „Wälder der Meere”, die „Kinderstube” vieler Fischarten und ein wichtiges Laich- und Aufzuchtsgebiet für eine Vielzahl von Meeresorganismen. Aber die Seegraswiesen insbesondere auch in der Deutschen Bucht sind vom Aussterben bedroht. Gravierende Rückgänge bedrohen auch eine Vielzahl von Meerestieren ohne dass man an der Wasseroberfläche etwas davon merkt. Zahlreiche Faktoren vermuten die Wissenschaftler als Ursache, doch ganz genau weiss bislang noch niemand woran die Seegraswiesen erkrankt sind.

Schüler des Hamburger Luisen-Gymnasiums wollen wissen, was sie Ursachen für die Bedrohung der Seegraswiesen ist und sie haben für ihre Forschungsexpedition zwei Untersuchungsgebiete südlich der Insel Sylt ausgesucht: Eines in dem es noch verhältnismüßig gute Seegrasbestände gibt und ein Gebiet südlich von Eiderstädt, in dem Wissenschaftler die Bestände als „kritisch” einstufen. Mit Unterwasserkameras und Taucheinsätzen entstehen Aufnahmen der Bestände um sie zu vergleichen. Gleichzeitig werden Proben von Seegräsern und dem umliegenden Sediment entnommen um festzustellen ob es möglicherweise Schwermetalle sind, die die Seegraswiesen unbemerkt langsam ausrotten.

Gesamtschule Harburg: Wanderung der Meerasseln
Expeditionszeitraum: 24. – 29.07.2005
Wissenschaftspate: Prof. Dr. Angelika Brandt, Hamburg (angefragt)

Der Klimawandel unserer Erde ist zu einem brisanten Thema geworden. Auch in der Nordsee sind Veränderungen zu spüren. Mittlerweile gibt es dort Bewohner, die normalerweise nur in den wärmeren Gegenden des Atlantik oder im Mittelmeer vorkommen - so zum Beispiel eine Art von Meerassel und eine Kieselalge, die der Assel als Nahrung dient – beides mikroskopisch kleine Lebewesen.

Schüler der Gesamtschule Harburg wollen bereits vorbereitend im Schullabor herausfinden, wie die Tiere mit verschiedenen Umweltbedingungen und Veränderungen zurecht kommt und wie sie sich Vermehren.

Auf der Expedition an Bord der ALDEBARAN werden die winzigen Organismen mit Planktonnetzen eingefangen und die Umweltbedingungen der Fangplätze mittels Sonden und Analysegeräten genau erforscht. Unter den Mikroskopen des Bord-Labors werden sie direkt bestimmt und mit Fotos und Kameras dokumentiert. Es soll herausgefunden werden wie weit sich diese Art verbreitet hat und wie sie sich in ihrem neuen Lebensraum behauptet um dadurch Rückschlüsse auf den Einfluss des Klimawandels auf die Nordsee ziehen zu können.

Gesamtschule Harburg: Überlebenskampf im Plankton
Expeditionszeitraum: 31.07. – 05.08.2005
Wissenschaftspate: Dr. Dörte Navarra-Müller, Hamburg

Mikroskopisch kleine Kieselalgen sind der Hauptbestandteil der schwebenden Lebewesen im Plankton unserer Ozeane - mit dem bloßen Auge kaum zu erkennen. Sie bilden nicht nur eine wichtige Nahrungsgrundlage der Tierwelt der Ozeane, sondern produzieren auch einen großen Teil des Sauerstoffs auf der Erde.

Mit einer chemischen Waffe versucht sich eine der Kieselalgen gegen einen ihrer größten Feinde, den stecknadelkopfgroßen Ruderfußkrebsen, zu wehren. Wird eine Alge gefressen so schüttet sie im Körper ihres Feindes einen Stoff aus ohne dass der „Angreifer” etwas davon bemerkt. Dieses chemische Molekül verändert das Erbgut des Ruderfußkrebses heimlich und sorgt dafür dass seine Nachkommen sterben noch bevor sie sich weiter vermehren können.

Bei der Fahrt mit dem Forschungsschiff ALDEBARAN in der Nordsee werden die Algen und Krebse mit Planktonnetzen und Bodengreifern eingefangen und direkt an Bord untersucht. In Aquarien werden die drei jungen Forscher diese optisch beeindruckenden Organismen beobachten und ihren Kampf mittels Mikroskopen und Videokameras dokumentieren. Dabei sollen neue Erkenntnisse über den spektakulären Überlebenskampf der Kieselalgen gesammelt werden.

Weitere Informationen unter www.meereswettbewerb.de 

Institutionelle Partner:Deutsche Gesellschaft für Meeresforschung (DGM) e.V. Deutsches Klimarechenzentrum GmbH (DKRZ)Max-Planck-Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften e.V. (MPG) United Nations Environment Program (UNEP) (angefragt)Behörde für Bildung und Sport, Hamburg (BBS) Behörde für Wissenschaft und Gesundheit, Hamburg (BWG) (angefragt)Umweltbehörde, Hamburg (anzufragen)Universität Hamburg International Ocean Institute (IOI), IOI-Centre Germany, Bremen

Weitere Informationen über:
www.zmaw.org  
www.aldebaran.org  

Quelle: Pressestelle Zentrum für Marine und Atmosphärische Wissenschaften


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