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Thema: Wassersport
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Geschichte : Seestadt Bremerhaven - Vom Holzrumpf zur High-Tech-Yacht
16.02.2005 16:02 (5451 x gelesen)

Vom Holzrumpf zur High-Tech-Yacht

Schiffbau hat in Bremerhaven Tradition und Zukunft
Design-Büro sorgt für Sensation im Segelsport

Als die High-Tech-Yacht „Alinghi” im Sommer 2003 vor der Küste Australiens den AmericaÂ’s Cup gewann, war die Sensation im Segelsport perfekt. Erstmals konnte ein europäisches Boot die wichtigste Regatta der Welt gewinnen – 150 Jahre hatten Amerikaner, Australier und Neuseeländer das Rennen unter sich ausgemacht. Die Idee für die schnelle Rennziege stammt aus Bremerhaven.



Serienschiffe für bekannte Hersteller wie das Yachtzentrum Greifswald, luxuriöse Einzelbauten für Kunden aus der internationalen Wirtschaft – das ist die Spezialität des Konstruktionsbüros Judel, Vrolijk & Co.oder eben Rennyachten wie die „Alinghi” der Schweizer Finanzgruppe „United Bank of Switzerland” (UBS), die Rolf Vrolijk zeichnete. Das Büro, das neben Vrolijk Friedrich Judel und Thorsten Conradi gehört, gilt in Deutschland als erste Adresse im Yachtbau.

Was die drei Designer und ihre Mitarbeiter am Computer entwerfen, ist die High-Tech-Fortschreibung der Schiffbau-Tradition an der Unterweser. Bereits 1821 ließ der Bootsbaumeister Cornelius Janßen Cornelius hier das erste Schiff bauen. Viele der Windjammer sind bis heute in Fahrt, die Sail Bremerhaven 2005 wird auch ein Stelldichein der in Bremerhaven gebauten Barken, Schoner und Vollschiffe. Noch heute haben die damaligen Werften einen klangvollen Namen. So sind die schnellen Frachtsegler der Rickmers Werft immer noch Legende, die der Helgoländer Schiffszimmermann Rickmers Clasen Rickmers ab 1832 an der Weser baute. Friedrich Wilhelm Wencke und Johann Lange sind weitere bekannte Schiffbauer – ihre Docks an der Geeste sind noch heute zu sehen. Bereits im 19. Jahrhundert wuchs Bremerhaven zum bedeutendsten Auswandererhafen des Kontinents heran. Und mit den stetig wachsenden Auswandererwellen stieg die Nachfrage nach neuen Schiffen für den Fracht- und Passagiertransport.

Die Qualität der Schiffe aus Bremerhaven, vor allem ihr Geschwindigkeitspotenzial, sprach sich schnell herum; selbst Schweizer Auftraggeber ließen hier Frachtsegler bauen. Der Stahlschiffbau, den der Schiffbaumeister Georg W. Claussen zunächst mit einem einfachen Prahm erprobte, nahm schnell gigantische Formen an. Mit der Fünfmastbark „Potosi” (111 Meter) und dem 13 Meter längeren Fünfmastvollschiff „Preußen” entstanden Anfang des 20. Jahrhunderts an der Weser die größten Segler der Welthandelsflotte. Den Siegeszug der Dampfschiffe konnten die schnellen Frachtsegler nicht bremsen. Die Auswirkungen auf den Schiffbau in Bremerhaven waren gravierend. Nach und nach mussten die Werften der ersten Stunde an der Geeste schließen – allerdings wurden zugleich die Weichen für einen Neuanfang gestellt: 1885 entstand bei Wencke mit der „Sagitta” der erste deutsche Fischdampfer, mit dem die hohe Zeit der deutschen Hochseefischerei begann. Aus jener Zeit ist ein Schiffbauname bis heute geblieben: Die Seebeck-Werft, 1891 von Georg Seebeck gegründet, ist Grundstein der heutigen SSW Schichau Seebeck Shipyard GmbH. Auch die zweite moderne große Bremerhavener Werft, die Lloyd Werft, fußt auf einer langen Tradition: Ursprünglich war sie der Reparaturbetrieb des Norddeutschen Lloyd.

Die Schiffe, die Judel, Vrolijk & Co. entwerfen, wirken gegen die stählernen Riesen dieser Schiffbauer klein und zerbrechlich. Doch tatsächlich handelt es sich um innovative Produkte. Für die „Alinghi” wurden beispielsweise Karbonfasern verwandt, die zu den teuersten, aber auch leichtesten Materialien im Schiffbau zählen. Mehr als 180 Jahre nach der Gründung der ersten Werft in Bremerhaven ist der Schiffbau in der Stadt immer noch weltweit führend.

Quelle: Pressestelle Seestadt Bremerhaven


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