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Tourismus/Gastronomie : Seestadt Bremerhaven - Eine Legende wird 120
16.02.2005 15:01 (2922 x gelesen)

Eine rot-weiße Legende wird 120

Im Herbst 1885 nahm der Leuchtturm Roter Sand seinen Betrieb auf
Die Trutzburg in der Deutschen Bucht macht Karriere als Touristenattraktion

Gedichte, Lieder, Schlager, Erzählungen, unzählige Postkarten, Ölgemälde, Skizzen, Werbespots, Briefmarken, Medaillen, Anstecknadeln oder romantisch verklärte Abschiedsbriefe umwerben ihn vom ersten Tag an. Kaum etwas hat Menschen mehr inspiriert zu wehmütigen Gefühlen und inspiriert zu ungeahnter Kreativität als der rot-weiße Turm mit seinen Zinnen. Seit 120 Jahren steht der Leuchtturm Roter Sand am Eingang zur Nordsee in der Deutschen Bucht. Am 15. November feiert er Geburtstag.



Dass statt eines „Leuchtschiffes” ein Leuchtturm in der Mündung der Außenweser in die Nordsee gebaut wurde, ist Bremer Baurat Carl-Friedrich Hanckes zu verdanken. Er war Leiter des Tonnen- und Bakenamtes, setzte sich mit seiner Turmidee durch, Bremen übernahm fast alle Baukosten und damit auch den historischen Anspruch, das aufwendigste und ehrgeizigste Wasserbauwerk seiner Zeit zu errichten: den Leuchtturm Roter Sand.

Ein schwerer Herbststurm im Oktober 1881 vereitelte den ersten Versuch, den Senkkasten für das eiserne Turmbauwerk im Meer zu verankern. Der zweite Versuch im Mai 1883 gelang und am 1. November 1885 wurde erstmals das Licht auf dem Roten Sand – gut 25 Meter hoch über dem Nordseewasser angezündet im wahrsten Sinne des Wortes. Denn das weithin sichtbare Hauptfeuer bestand aus einer zweidochtigen Petroleumlampe mit Reflektor und Gürteloptik.

Im Laufe der kommenden Jahre und Jahrzehnte wurde der Turm modernisiert, er wurde zum Wahrzeichen der Küste und ragt auch heute noch wie eine Trutzburg aus dem Wasser. Das erste Offshore-Bauwerk der Welt ist längst eine Legende geworden und ein von der Deutschen Stiftung Denkmalschutz gepflegter Schatz, der im Sommer auch Besuch von Leuchtturm-Enthusiasten bekommt oder auch von Menschen, die bei einer Übernachtung im ehemaligen Zuhause der Leuchtturmwärter Ruhe genießen, pure Natur und das Privileg, etwas Außergewöhnliches erlebt zu haben. 

Solche Empfindungen allerdings hatten Generationen von Leuchtturmwärtern nicht. Für sie war der Dienst auf dem Turm bei jedem Wetter, zu jeder Jahreszeit und mit spärlichem Komfort eintönige Arbeit – ein Ort allerdings, an dem auch schönste Buddelschiffe, Gemälde und mancher Brief entstanden.

Der Fortschritt setzte dem ein Ende. Am Turm nage der Zahn der Zeit. Er wurde in seinem Fundament marode. Zeit, einen Ersatz zu bauen. Im September 1964 wurde der neue Leuchtturm Alte Weser in Sichtweite in Betrieb genommen. Der Rote Sand hatte ausgedient. Fast hätte er nicht überlebt, wenn sich nicht Denkmalschützer, der Bremerhavener Magistrat und Politiker zusammengetan hätten, um den Turm der Türme zu retten. Das geschah am 1. Oktober 1987. Eine 110 Tonnen schwere Stahlmanschette wurde dem Turm übergestülpt. Der Leuchtturm Roter Sand war gerettet und wurde zum Kulturdenkmal erklärt.

Und wie vor 120 Jahren ist es auch heute noch so: Wer diesen Turm inmitten der Nordseebrandung sieht, greift unwillkürlich zum Fotoapparat – manche auch zum Malblock und andere fühlen sich an das alte Lied von Hans Albers erinnert: Ganz dahinten wo der Leuchtturm steht, wo das weite Meer zu Ende gehtÂ…

Quelle: Seestadt Bremerhaven


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